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Sport

Sport fasziniert – ist Emotion und Spannung. Er vereint Menschen über Sprach- und Kulturgrenzen hinaus. Darum engagiert sich die SRG auf breiter Ebene für den Sport.


Sport ist ein wichtiger Teil des Service-public-Auftrags der SRG: Radio und Fernsehen richten den Blick auf Schweizer Sportlerinnen und Sportler mit nationaler und internationaler Ausstrahlung, und sie bieten dem Publikum ein auf schweizerische Bedürfnisse zugeschnittenes, vielfältiges Sportprogramm mit Highlights aus dem In- und Ausland. Sport ist Spannung pur: Er lässt das Publikum mitfiebern und bietet emotionale Momente.


Vielfältige Sportberichterstattung

In ihren Radio- und Fernsehprogrammen berichtet die SRG regelmässig über mehr als 60 verschiedene Sportarten. Und mit ihrer Sportstrategie ist sie bestrebt, in Radio und Fernsehen täglich ein attraktives, publikumswirksames und marktgerechtes Sportangebot anzubieten. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet die SRG mit dem folgenden Drei-Säulen-Modell: 

Schweizer Sportlerinnen und Sportler zeigen Über Sportveranstaltungen in der Schweiz berichten Internationale Top-Events übertragen
Dazu gehören Sportlerinnen und Sportler wie Simone Niggli, Roger Federer, Nicola Spirig, Lara Gut, Simon Ammann, Tom Lüthi, Mark Streit, Fabian Cancellara, aber auch Sportarten wie beispielsweise Ski, Reiten und Tennis. Dazu gehören Ereignisse wie Skirennen in Adelboden und Wengen, Leichtathletik Weltklasse Zürich, Athletissima Lausanne, Tour de Suisse, Tour de Romandie, Reiten CSIO Schweiz, Eishockey Spengler Cup, Fussball- und Eishockeymeisterschaft, Golf European Masters in Crans-Montana, Ruderwelt Luzern, Beachvolleyball Gstaad, Schwing- und Älplerfest, Turn- und Schützenfest. Es sind dies Highlights des Weltsports wie Olympische Spiele, Fussball-WM und -EM, Uefa Champions League, Formel 1, Ski-WM, Tour de France, Leichtathletik-WM und -EM oder Tennis Grand-Slam-Turniere.


Kurz: Die Sportberichterstattung von Radio und Fernsehen hat zum Ziel, ein Abbild der Sportwirklichkeit aus schweizerischer Sicht zu zeigen.


Organisationseinheit Business Unit Sport

Für die Umsetzung der Sportstrategie in den Sportprogrammen der SRG ist die Business Unit Sport (BUS) verantwortlich: Die BUS ist einerseits zuständig für den Erwerb der Sportrechte und die Produktion von nationalen Sportanlässen, andererseits organisiert und koordiniert sie für die Radio- und Fernsehsender der SRG internationale Grossprojekte wie Olympische Spiele oder Welt- und Europameisterschaften. Ausserdem bewirtschaftet die BUS die nationalen Sportbudgets.

Totalkosten für Grossprojekte der SRG von 1998 bis 2010 (Rechte und Produktion)

1998: 17,2; 1999: 6,0; 2000: 21,7; 2001: 7,0; 2002: 25,5; 2003: 15,8; 2004: 29,6; 2005: 8,3; 2006: 36,6; 2007: 11,2; 2008: 41,1; 2009: 9,5
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Erklärung zur Grafik: In den geraden Jahren finden die Olympischen Spiele sowie die Fussball-Welt- und -Europameisterschaften statt; in den ungeraden Jahren sind es primär die Ski-Weltmeisterschaften alpin und nordisch.

Der steigende Budgetbedarf in der Sportberichterstattung der SRG zeigt sich insbesondere an der zunehmenden Kommerzialisierung und Verrechtlichung des Sports: Die Europäische Union stellt grosse Sportanlässe bei Wettbewerbs- und Medienfragen immer mehr wirtschaftlich geführten Unternehmen gleich. Das führt dazu, dass sich wettbewerbsrechtliche Massnahmen und medienrechtliche Vorkehrungen immer häufiger in den Vertragswerken niederschlagen.

Zudem garantieren die Vermarkter von Sport-Events den Sponsoren immer mehr Exklusivität auf allen möglichen Plattformen. Insbesondere die kommerziellen Interessen von Rechtevermarktern sportlicher Grossereignisse wie Olympische Spiele sowie Fussballwelt- und Europameisterschaften haben in den vergangenen Jahren zu einer massiven Steigerung der Kosten für Übertragungsrechte und Produktion geführt.

Entwicklung der Rechtekosten der European Broadcasting Union (EBU) für die Olympischen Spiele von 1980 bis 2012

1996: 355,5; 1998: 108; 2000: 525; 2002: 180; 2004: 591; 2006: 202,5; 2008: 665; 2010: 208 ; 2012: 688
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Sportliche Herausforderungen

  • Sportvielfalt: Die Bedeutung von telegenen Sportarten nimmt ständig zu. Sogenannte Premium-Sportarten wie Formel 1 und Fussball sowie Premium-Veranstaltungen wie Olympische Spiele, Fussball-Welt- und -Europameisterschaften oder Uefa Champions League werden ihre Vormachtstellung weiter ausbauen. Vor dem Hintergrund dieses globalisierten Sportmarktes verlieren Traditionssportarten wie Leichtathletik, Radsport, Reiten, Rudern, Turnen oder Schwimmen weltweit an Bedeutung. Mit ihrer Sportstrategie wirkt die SRG diesem Trend auf dem Schweizer Sendegebiet entgegen, weil sie dem Publikum auch in Zukunft eine breite Palette an Sportübertragungen anbieten und so die Vielfalt von Schweizer Veranstaltungen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung stärken will.

  • Transparenz bei Missbrauch und Betrug: Die Sportjournalistinnen und -journalisten der SRG wahren die nötige Distanz zu den Veranstaltungen und Athleten. Sie berichten transparent, kritisch, sachlich und unvoreingenommen – auch über negative Ereignisse und Erscheinungen rund um den Sport wie Ausschreitungen in den Stadien, Betrug, Bestechung und Dopingvergehen.

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